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Wanderwochenende 30.09.-02.10.2006

Nun ist es auch schon wieder vorbei - unser diesjähriges Hüttenwochenende auf der Mittenwalder Hütte bei - wer hätte es gedacht - Mittenwald.

Die Teilnehmerzahl war zwar etwas schwach - nach 11 Anmeldungen, 3 Absagen und 1 kurzfristigen Zusage - aber wir brachen gutgelaunt am Samstag gegen 10:00 Uhr zu neunt in Sondelfingen auf. Nach einer langen, stauigen Fahrt von ca. 4 Stunden war dann traditioneller Treffpunkt im McDonalds in Garmisch. Mittlerweile findet auch der letzte Gefallen daran (s. Autor), weil es nun sogar Espresso gibt - und der ist garnicht mal schlecht happy smiley.

Nach kurzer Weiterfahrt nach Mittenwald fanden wir unseren Parkplatz unmittelbar neben dem Beginn des Wanderweges. Stiefel angezogen, den Rest wasserdicht verstaut und los ging es... Nach ca. 1 bis 1,5 Stunden (je nach Kondition) waren wir auch schon auf der Hütte, wo die ersten Radlermaß und Buttermilch geordert wurden.

Das Lager war sauber und wir hatten ein ganzes Zimmer für uns - gute Voraussetzungen für einen schönen Abend. Lediglich eins wurde vermisst: Eine Dusche oder wenigstens genügend Wasser. Einer der ersten Sätze des Hüttenwirts: "Wir haben Wasserknappheit, also am besten nur ans Waschen denken, das reicht auch!".

Trotzdem - das Essen war lecker und viel und die Getränke gingen auch nicht aus. Lediglich Markus machte sich Gedanken darüber, wie er dem guten Manne wohl beibringen könne, dass zu den fehlenden 2 Personen auch noch kam, dass nur noch 3 der 9 eine zweite Nacht auf der Hütte bleiben wollten. Letztendlich war der Hüttenwirt etwas säuerlich und beschloss, dass die Übernachtungen trotzdem zu zahlen waren - Mist! Frühstück gab es auch nur bis spätestens 8:00 Uhr - nochmal Mist. Um 22:30 wurde dann Hüttenruhe ausgerufen und wir machten uns auf den Weg ins Lager. Nach einer Flasche Wein, die munter die Runde machte, kehrte dann auch bei uns gegen 23:00 Ruhe ein. Jedenfalls solange, bis Markus eingeschlafen war happy smiley. Zu seiner Ehrenrettung sei erwähnt, dass er nicht der einzige war, der schnarchte. Auf jeden Fall hat er feine Antennen für Störungen, denn als ihn Sigi freundlich aber bestimmt aufforderte, sich ´rumzudrehen, kam wie aus der Pistole geschossen: Ich bin wach, ich bin´s nicht! Für kurze Aufregung sorgte dann noch Jochens kühner Sprung (mit etwas heftiger Landung) aus den Höhen des Stockbettes, um, dem natürlichen Drang des Rotweins folgend, das Klo aufsuchen zu können.

Trotzdem waren am nächsten Morgen alle fit und Punkt 8:00 Uhr saßen wir beim Frühstück. Dieses war reichlich und gut, besonders Jörg freute sich über sein Marmeladenbrot (1/3 Brot, 2/3 Marmelade).

Um 9:30 ging es dann wieder los. Diesmal ohne Rucksack - bis auf Jörg, der seinen Rucksack mitnahm. Unser Sicherheitsexperte hatte sicherlich 10kg Material dabei (Signalraketen, Seil, Karabiner, Klapp-Hubschrauber, usw.) die ihn aus Situationen retten sollten, in die er ohne sie garnicht kommen würde. Kurz gesagt - bergauf trug Markus den Rucksack und bergab Matthias. Über einen schönen Klettersteig bei bestem Wetter ging es zunächst zur Bergstation der Karwendelbergbahn. Nach einer kurzen Rast marschierte die eine Hälfte weiter zum Gipfel der westlichen Karwendelspitze, der Rest zog ein Mittagessen vor. Wieder vereint, machten wir uns an den Abstieg durch das Dammkar - Deutschlands längster Skiabfahrt, ganze 7 Kilometer. Mit Skiern hätte es sicher noch mehr Spaß gemacht - denn das ziiieeeeehhhhhht sich. Trotz einer weiteren Trink-Rast an der Dammkarhütte waren wir doch sehr froh, als wir endlich in Mittenwald ankamen. Zumindest diejenigen, die abreisten. Die mussten nämlich nur noch 10 min zum Auto laufen, sich umziehen und die Rucksäcke vom Materiallift der Hütte in Empfang nehmen. Das arme Häuflein (ihr erinnert Euch: 3 wollten nochmal auf der Hütte übernachten) machten sich zum zweiten Mal an den beschwerlichen Aufstieg zur Mittenwalder Hütte. Irgendwie war es am Vortag trotz Rucksack leichter gewesen. Aber auch das haben wir geschafft und so kamen wir zwar fertig aber zufrieden gegen 18:00 Uhr auf der Hütte an. Nachdem wir uns kurz frisch gemacht hatten, genossen wir das leckere Essen - Spezialität: Ochs mit Dressing und Kürbiskernöl. Lecker, das kann ich Euch sagen... Und so hatten wir drei - Birgit, Markus und Jochen - noch einen schönen Abend. Ach so, bevor ich es vergesse: Danke Robert, für die gute Flasche Wein, die wir noch vor der Hütte sitzend mit Blick auf Mittenwald genossen haben.

Gegen 22:00 Uhr war dann wieder Schlafenszeit und wir mussten feststellen, dass wir nicht mehr alleine in unserem Schlaflager waren - ihr Pech!!! Mitten in der Nacht wachte ich von einem grellen Licht auf - ja bin ich schon im Himmel????? Ein Auge riskiert - da schaut mich ein völlig fremdes Gesicht aus 10cm Entfernung an und macht Mundbewegungen. Nach dem ersten Schock und dem Entfernen eines meiner beiden Ohrstöpsel konnte ich es sogar flüstern hören: "Da schnarchen zwei - ich weiß aber nicht wer, also dreh Dich bitte um!" - Hmmm - etwas verworren, dachte ich. Der Lichtstrahl wanderte weiter zu Markus und bevor das Gesicht was sagen konnte, kam wie aus der Pistole geschossen: "Ich war´s nicht!" (hatte wir das nicht schonmal??? winking smiley).

Wir überstanden aber auch diese Nacht und so saßen wir wieder um 8:00 Uhr mit fix und fertig gepackten Rucksäcken am Frühstückstisch. Nach mehreren kritischen Blicken auf das Wetter (es war neblig und machte keine Anstalten aufzureißen) und vielleicht auch eingehender Konsultation unserer Beinmuskulatur beschlossen wir, direkt abzusteigen. Und so machten wir uns nach dem Zahlen der Zeche (und leider auch der zuviel gebuchten Lager) an den Abstieg.

Am Auto angekommen, zogen wir uns kurz um und gingen dann nach Mittenwald bummeln (wir hatten schließlich eine Frau dabei, die aber nichts kaufte - ungewöhnlich winking smiley). Äh, doch - an zwei Läden kamen wir alle drei nicht ungeschoren vorbei: Dem Wurstladen (herrliches Rauchfleisch und Würste von Reh und Gams) und dem Schokoladenladen (Ingwer-Schokolade und Schokoladen mit Pfeffer-Krokant - lecker!!!). Um nun nicht hungrig nachhause fahren zu müssen, machten wir noch einen Besuch in einer uns wohlbekannten, sächsisch geführten Wirtschaft und genossen das gute Essen.

Nach 3,5 Stunden Fahrt (wir haben sogar die neue Münchner Umgehungsstraße gefunden) kamen wir dann wieder gesund und munter in Reutlingen an.

Fazit: Hat wieder viel Spaß gemacht und Markus - Du darfst das wieder organisieren!

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Zuletzt geändert am 15.04.2008 01:09 Uhr